Endodontie

Endodontologie oder Endodontie

Die Endodontie: Dabei handelt es sich um die Lehre vom Zahnmark und sie dient der Zahnerhaltung, wobei sie sich mit den Erkrankungen der Pulpa und deren Behandlungen befasst.

Bei der Endodontie handelt es sich um einen Teilbereich der Zahnheilkunde, bei dem versucht wird, die Zähne im Mund zu erhalten – selbst dann, wenn der Nervbereich bereits erkrankt ist. Dadurch wird eine zeitaufwendige Wurzelkanalbehandlung notwendig, denn ein jeder natürliche Zahn ist besser als ein Zahnersatz. Mit der Endodontie ist die Wurzelkanalbehandlung gemeint!
Das Ziel ist es, die Gewebereste aus dem Wurzelkanalsystem zu entfernen sowie die Keime im Wurzelkanal zu minimieren.

Dank der Wurzelbehandlung den Zahn erhalten

Wird bei der Behandlung die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung festgestellt, dann können Sie beruhigt sein, denn das gehört für uns zur Routine. Aber dennoch stellt die Endodontie eine aufwendigere Prozedur dar, bei der der entzündete Zahn vor dem Verlust gerettet wird. Dank der modernen Verfahren und Materialien sind beste Erfolgsaussichten gegeben und die Rettungsaktion für den Zahn lohnt sich. Durch den Erhalt des natürlichen Zahns berührt die Endodontie auch die ästhetische Zahnmedizin.

Endodontie - Fotolia: aerial2010 #118085458

Die Wurzelbehandlung wenn der Zahn entzündet ist

Unter dem Zahnschmelz im Inneren des Zahns liegt die weiche und empfindliche Zahnpulpa unter dem Dentin. Diese weiche Masse, die auch als Zahnmark bezeichnet wird, ist von Nervensträngen und Blutgefäßen durchzogen. Während der Wachstumsphase sorgt die Zahnpulpa für die Entwicklung des Zahns. Wird Karies nicht behandelt und der Zahnschmelz zersetzt sich, dann ist es Bakterien möglich, in das Zahninnere vorzudringen, wodurch sich die Zahnwurzel entzündet. Die Folge ist, dass die Gefäße im Zahn anschwellen und einen unangenehmen, schmerzhaften Druck auf den Zahnnerv verursachen. Kommt es nicht zu einer rechtzeitigen Behandlung der entzündeten Zahnwurzel, dann ist es der Entzündung möglich zu wandern und kann auf die Kieferknochen übergehen und dann in das Weichgewebe übergehen. Die Wange kann daraufhin anschwellen und selbst kompliziertere Abszesse entstehen.

In schweren Fällen können die Bakterien sogar Richtung Herz und Gehirn wandern, wenn die entzündete Zahnwurzel nicht behandelt wird.

Der Behandlungsablauf

Das erkrankte Gewebe wird bei der Endodontie vollständig entfernt. Im Anschluss werden die Wurzelkanäle mit antibakteriellen Lösungen gespült und mit einer Füllung versehen. Abschließend wird der Zahn dann entweder mit einer Füllung wieder aufgebaut oder mit einer Krone versehen.

Ein exaktes Vorgehen ist bei dieser Therapie sehr wichtig. Der Grund ist, dass die Wurzelkanäle sehr klein sind und daher präzise gereinigt und gefüllt werden müssen. Denn nur so wird sichergestellt, dass die Entzündung nicht wieder auftritt.

Wenn die Endodontie nicht erfolgreich ist: die Wurzelspitzenresektion

Sicherlich ist es möglich, die Wurzelbehandlung zu wiederholen. Bei der sogenannten Wurzelkanalrevision handelt es sich jedoch ein wenig komplexer als die erste Behandlung. Denn bevor die Wurzelkanäle gereinigt werden können, ist es notwendig, zuerst die alte Wurzelfüllung zu entfernen.

Nicht immer lässt sich in der Medizin der Erfolg garantieren und das gilt auch für die Wurzelkanalbehandlung. Trotz einer sorgfältigen und gründlichen Behandlung heilt die Entzündung an der Wurzelspitze nicht ab. In dem Fall steht als letzte Behandlungsmöglichkeit die Wurzelspitzenresektion zur Verfügung, bei der die entzündete Wurzelspitze chirurgisch entfernt wird.

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